Dessauer Nachtschießen 2026

Heute mal ein Bericht unter dem Motto:

Wer blind schiesst, trifft auch nicht schlechter!

Antje, Chayen, Marie und Simon waren am Samstagnachmittag in Dessau angereist um Steven bei seinem alljährlichen Nachtschiessen Gesellschaft zu leisten.

In gemütlicher Runde von 20 Leuten aus verschiedenen Vereinen wurden ganz gelassen die Pfeile auf 2 x 30 Meter geschossen. Der 1te Durchgang im „Hellen“ um 17 Uhr, wie man es kennt und natürlich mit jeder Menge Wind, der so manchen wilden Pfeil verursachte.

Nach einer langen Grill- und Schießpause verschwand langsam die Sonne und es wurden mit der Dämmerung Fackeln aufgestellt und angezündet, und das war die einzige Lichtquelle beim Schießen. Dies brachte natürlich Herausforderungen beim Einnocken, „Zielen“ und Treffen. Aber das war ja schließlich der Sinn der Sache!

Wie unterschiedlich die Besucher diese Probleme meisterten oder auch nicht, war sehr interessant und unterhaltsam :). Leuchtklebeband und Nocken waren sehr verbreitet und brachten eine einzigartige Stimmung in diesen lockeren Wettbewerb. Beim Pfeileziehen und zählen und suchen kamen dann aber Taschenlampen zum Einsatz. Interessant war, wie diese erschwerten Bedingungen beim Einen für bessere, bei Anderen zu schlechteren Schießleistungen im Vergleich mit dem ersten Durchgang führten.

Nach dem offiziellen Ende wurden alle Leuchtschützen nochmal zusammengerufen um ein Salvenschießen auf eine Scheibe zu veranstalten. Diese „Leuchtpfeile“ durch die Luft fliegen zu sehen war sehr imposant!

So gegen 22 Uhr war dieses Schauspiel dann auch zu Ende und jeder war sich einig, dass dies ein sehr chaotisches, aber deswegen auch ein sehr lustiges Ereignis war. Lust und Begeisterung zur Wiederholung herrschte bei jedem. Gerne wieder!

Chayenne und Antje konnten dabei ihre Gruppen (Bogen ohne Visier bzw. Recurve) sogar gewinnen.